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Einführung in die EDV

Aufbau eines Computers

Einführung

 

Elementare Hardware

 

 

Computer = Rechner (Addieren)

 

 

 

Zentraleinheit: Central Processing Unit

 

Funktionsweisen elementarer Hardwarekomponenten

Hauptspeicher:
Er wird auch als Zentralspeicher oder interner Speicher bezeichnet, ein Teil auch als Arbeitsspeicher.
Er enthält die Anweisungen und die benötigten Daten.
Er ist aufgeteilt in einzelne, gleich große Speicherstellen, die von 0 beginnend durchnummeriert sind.
Diese Nummer ist die Adresse.

0 1 2 3 4 5
6          
12          
18          
24          
30          
36          

 

Eine Speicherstelle ist ein Byte groß bzw. kann ein Byte aufnehmen.
Die Größe des Hauptspeichers ist begrenzt und durch die Anzahl der Speicherstellen festgelegt.
In diesem Speicher wird die Information in Form von kleinen Schaltern dargestellt, die durch Stromzufuhr ein bzw. ausgeschaltet werden.

Grundsätzlich gilt, dass ein Computer Strom benötigt und er nur unterscheiden kann zwischen "Strom" und "kein Strom".
Damit kann man also 2 Informationen darstellen bzw. 2 Zeichen, nämlich "ein" oder "aus" bzw. 1 oder 0.
Um mehr Zeichen darstellen zu können, werden mehrere Schalter zu einer Einheit zusammengefasst.

 

1 Schalter
2 Informationen
2 Schalter
4 Informationen
3 Schalter
8 Informationen
7 Schalter
128 Informationen
8 Schalter

256 Informationen

Ein solcher Schalter ist die kleinste Informationseinheit und wird als Bit (binary digit) bezeichnet.
Alle Informationen im Computer — Anweisungen und Daten — liegen in Kombination von Einsen und Nullen bzw. "Strom" und "kein Strom" vor.
In der EDV werden 8 solcher Schalter oder Bits zu einer Einheit zusammengefasst, dem Byte.

 

Steuerwerk:
Das Steuer- oder Leitwerk steuert die Reihenfolge der Befehle. Dazu existiert ein Befehlszähler, der die Adresse des nächsten zu verarbeitenden Befehls enthält, und ein Befehlsregister, das den gerade zu verarbeitenden Befehl enthält.
Der Befehlszähler wird nach jedem abgearbeiteten Befehl um die Länge eines Befehls erhöht.
Das Steuerwerk entschlüsselt (decodiert) den zu verarbeitenden Befehl unter der Fragestellung "Was soll womit getan werden?" über den Decodierer.
Außerdem gibt es für die Befehlsausführung nötigen Signale z. B. an das Rechenwerk.
Zur Steuerung der Ablaufgeschwindigkeit gibt es einen Taktgeber.

Rechenwerk:
Es führt die arithmetischen Operationen aus, durch Rückführung auf die Addition
Arithmetic logical Unit ALU

Kanäle:
Sie dienen zum Transport von Daten zwischen den Bestandteilen eines Computers
Die Busse werden unterschieden nach:

Wichtig für die Leistungsfähigkeit ist die sogenannte Busbreite. Der Bus besteht quase aus mehreren parallelen Leitungen, über die jeweils ein Bit transportiert wird. Je breiter der Bus, desto mehr Bit können gleichzeitig übertragen werden.

 

Arbeitsweise der Hardwarekomponenten

Ein Befehl besteht aus 2 Teilen, dem Operationsteil und dem Adressteil. Der Operationsteil gibt an was gemacht werden soll, der Adressteil, womit es gemacht werden soll.
Im Folgenden beziehe ich mich auf Ein-Adress-Maschinen und gehe davon aus, dass ein Befehl ein Byte lang ist.

Was Womit
Operationsteil Adressteil

Um bei Anweisungen, die 2 Operanden benötigen, auch beide zur Verfügung zu stellen, wird eine Standartadresse benutzt, der Akkumulator.
Er ist Bestandteil des Rechenwerks.

 

Lade Akku 100
Addiere 101
Speichere 200

 

Für die Ausführung eines Befehls ergibt sich also folgender prinzipieller Arbeitsablauf:

 

Die oben genannten Schritte werden durch eine Folge elementarer Operationen in der Hardware realisiert.

Zu jedem Befehl gehört eine solche Folge elementarer Operationen, die als Mikrobefehle bezeichnet werden.
Die aufeinanderfolgenden und zusammengehörenden Mikrobefehle nennt man Mikroprogramm.
Die Gesamtheit aller Mikroprogramme wird als Firmware bezeichnet. Die ist im Computer fest verdrahtet.

 

Quelle:
Inbit, Paderborn


© Petra Budde creative IT work