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Lanzarote - eine Mondlandschaft
Lanzarote ist die wohl eigenwilligste der Kanarischen Inseln,sie zeigt sich fremdartig, bizarr, vergleichbar mit einer Mondlandschaft.
Keine Grünflächen, kaum Bäume, viel schwarze und rotbraune Lavamasse, Felder mit unzähligen, scharfkantigen Lavabrocken.
Lanzarote wurde stark geprägt durch die großen Vulkanausbrüche des 18. Jahrhunderts.
Von 1730 bis 1736 spuckte die Erde fast ununterbrochen Feuer aus. Die Lavamassen begruben ein Drittel der gesamten Insel unter sich.
Einer der bekanntesten Bürger der Insel war César Manrique (1919-1992).
Ein berühmter Architekt, Maler, Landschaftsgestalter und vor allen Dingen Umweltschützer.
Ihm und seinem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass die Insel von extremen Auswüchsen des Massentourismus weitgehend verschont blieb.
Er verstarb 1992 bei einem Autounfall auf der Insel. Viele Bauwerke und Skulpturen erninnern noch heute an ihn. Lanzarote, die am weitesten nordöstlich gelegene Insel des Archipels, ist mit einer Gesamtfläche von ca.795 km 2 die viertgrößte der Kanarischen Inseln.
